Willkommen beim NABU Finsterwalde

 

Wir laden Sie ein, unsere Aktivitäten rund um die Natur der Sängerstadtregion kennen-zulernen. Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen, finden Sie hier die richtigen Ansprechpartner. Und hier finden Sie die Terminübersicht.

10. Fledermausnacht Elbe-Elster am 16.09.2016 ab         16:00 Uhr im Tierpark und in der Bürgerheide

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Schichtwechsel am Abendhimmel: Fledermäuse übernehmen         Insektenjagd von den Schwalben und Mauerseglern

 
Der Tag neigt sich langsam dem Ende, der Gesang der Vögel verstummt allmählich. Zwischen den letzten noch jagenden Schwalben und Mauerseglern treten am Abendhimmel andere Schnellflieger in Erscheinung, die zwar ähnlich, aber doch anders aussehen und fliegen als diese. Es beginnt die geheimnisvolle Zeit der Fledermäuse, die mittels Ultraschall in der Nacht nach Insekten jagen.

 

Im Rahmen der Europäischen Fledermausnacht führen der NABU Regionalverband Finsterwalde e. V., die Initiative Fledermausschutz Elbe-Elster, der Förderverein "Freunde und Förderer des Tierparks Finsterwalde“, die Grundschule Nehesdorf und das Freizeitzentrum „White House“ am 16.09.2017 die 10. Fledermausnacht Elbe-Elster im Tierpark und in der Bürgerheide Finsterwalde durch.

 

Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr an der Bühne mit der Aufführung „Das Leben der Fledermaus“ durch Kinder der Grundschule Nehesdorf. Im Anschluss daran können rund um die neue Cafeteria Stationen aufgesucht werden, an denen man aktiv und kreativ werden kann. Neben einer Mal- und Bastelstraße, einem Stand an dem leckere Fledermaus-Plätzchen garniert werden können, besteht auch die Möglichkeit des Zusammenbaus von Fledermausflachkästen aus Holz. In der Cafeteria selbst werden Bilder von Kindern der Grundschule Nehesdorf zum Thema „Fledermäuse“ zu sehen sein. Wer etwas über den Fledermausschutz im Land Brandenburg in Erfahrung bringen möchte, kann sich dazu den Videofilm im Bühnenhaus anschauen.

 

Bei einer Waldwanderung durch die Bürgerheide mit dem Revierförster vom Landesbetrieb Forst Brandenburg erfahren Sie etwas zur Geschichte des Waldgebietes sowie zu den Waldfunktionen, die mit der Kontrolle von Fledermauskästen abgerundet werden.

 

Nach einer kleinen Stärkung, die in der Cafeteria gegen ein kleines Entgelt eingenommen werden, geht es in die angrenzende Bürgerheide. Der Einsatz von Fledermausdetektoren erlaubt uns das Hören der Ultraschalllaute der Fledermäuse, die sich damit in der Nacht orientieren und Beutetiere lokalisieren. Mit Hilfe von Stellnetzen versuchen wir dort einige Fledermäuse zu fangen, damit diese aus nächster Nähe betrachtet werden können.

 

Im Schein einer Lichtquelle lockt ein Entomologe nachtaktive Insekten an, deren faszinierende Artenvielfalt aus nächster Nähe an einem weißen Laken bestaunt werden kann.

 

Die Veranstaltung endet gegen 23:00 Uhr.

 

Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

Höhlen für den lautlosen Jäger der Nacht gesucht

Foto: Peter Kühn
Foto: Peter Kühn

 

 

Der  Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Waldkauz (Strix aluco) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt.

 


„Stellvertretend für alle Eulenarten haben wir für 2017 den Waldkauz zum Jahresvogel gewählt. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren“, sagte Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

 

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

 

Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt: Der Vogel des Jahres 2017 ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt. Als ideal gilt ein Lebensraum mit einem Waldanteil von 40 bis 80 Prozent, dazu Lichtungen und angrenzende Felder. Längst ist er daher auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen zuhause. Dabei kommt er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen ist. Tagsüber versteckt er sich in Höhlen oder in dichten Baumkronen.

Die Anpassungsfähigkeit bei der Wahl des Lebensraumes tägt dazu bei, dass der Waldkauz die häufigste Eule in Deutschland ist.

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2016 gibt es unter www.Vogel-des-Jahres.de

Wolfsfamilie im NABU-Schutzgebiet Grünhaus eingezogen

Mit einer Fotofalle gelang im Naturparadies Grünhaus dieses nächtliche Foto eines Wolfswelpen, der einem Jährling folgt.

Erste Bilder einer Fotofalle bestätigen die Anwesenheit eines Wolfsrudels im NABU- Naturparadies Grünhaus bei Finsterwalde. Die Aufnahmen von Ende Juni 2015 zeigen einen rund acht Wochen alten Wolfswelpen, der einem Jungwolf durch das branden-burgische Schutzgebiet folgt. „Wir freuen uns über den ersten Wolfsnachwuchs auf NABU-Land in Deutschland und hoffen, dass sich das Rudel dauerhaft in Grünhaus ansiedelt“, sagt Christian Unselt, Vorsitzender der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe.

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