Willkommen beim NABU Finsterwalde

 

Wir laden Sie ein, unsere Aktivitäten rund um die Natur der Sängerstadtregion kennen-zulernen. Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen, finden Sie hier die richtigen Ansprechpartner. Und hier finden Sie die Terminübersicht.

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl               am Mittwoch, den 8. Februar 2017

Vor der Mitgliederversammlung stellen Mitglieder des NABU-Regionalverbandes ab 18 Uhr die Organismen des Jahres vor. Gegen 19 Uhr beginnt die Mitgliederversammlung. NABU- Vorsitzender Karl-Ulrich Hennicke berichtet über die Aktivitäten des Jahres 2016. Dann schließt sich die turnusmäßige Wahl des Vorstandes an. 

Treffpunkt ist um 18:00 Haus III, Kellergeschoss,Speiseraum des Sängerstadt-Gymnasium, Straße der Jugend 3, 03238 Finsterwalde

 

Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

Höhlen für den lautlosen Jäger der Nacht gesucht

Foto: Peter Kühn
Foto: Peter Kühn

 

 

Der  Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Waldkauz (Strix aluco) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt.

 


„Stellvertretend für alle Eulenarten haben wir für 2017 den Waldkauz zum Jahresvogel gewählt. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren“, sagte Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

 

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

 

Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt: Der Vogel des Jahres 2017 ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt. Als ideal gilt ein Lebensraum mit einem Waldanteil von 40 bis 80 Prozent, dazu Lichtungen und angrenzende Felder. Längst ist er daher auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen zuhause. Dabei kommt er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen ist. Tagsüber versteckt er sich in Höhlen oder in dichten Baumkronen.

Die Anpassungsfähigkeit bei der Wahl des Lebensraumes tägt dazu bei, dass der Waldkauz die häufigste Eule in Deutschland ist.

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2016 gibt es unter www.Vogel-des-Jahres.de

Wolfsfamilie im NABU-Schutzgebiet Grünhaus eingezogen

Mit einer Fotofalle gelang im Naturparadies Grünhaus dieses nächtliche Foto eines Wolfswelpen, der einem Jährling folgt.

Erste Bilder einer Fotofalle bestätigen die Anwesenheit eines Wolfsrudels im NABU- Naturparadies Grünhaus bei Finsterwalde. Die Aufnahmen von Ende Juni 2015 zeigen einen rund acht Wochen alten Wolfswelpen, der einem Jungwolf durch das branden-burgische Schutzgebiet folgt. „Wir freuen uns über den ersten Wolfsnachwuchs auf NABU-Land in Deutschland und hoffen, dass sich das Rudel dauerhaft in Grünhaus ansiedelt“, sagt Christian Unselt, Vorsitzender der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe.

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